Naturschauplätze

Ein geschütztes natürliches Kulturgut

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Die Bretagne ist die französische Region mit den meisten geschützten Flächen. Neben Naturreservaten zählt die Region rund 50, in erster Linie an der Küste gelegene "Natura 2000"-Standorte und mehr als 320 Naturschutzgebiete. Zu diesen zahlreichen Gebieten gehören Orte von internationalem Renommee wie die Bucht des Mont Saint-Michel, die berühmte Landspitze Pointe du Raz oder Kuriositäten wie die Landzunge Sillon de Talbert.

Parc Naturel Régional d'Armorique (Regionaler Naturpark Armorique)

Der im Jahr 1969 als zweiter Naturpark Frankreichs gegründete Parc d’Armorique ist ein Konzentrat bewegender Landschaften. Er beinhaltet vier Gebiete, von denen jedes eine ganz eigene Persönlichkeit hat: die Inseln des Iroise-Meers (Ouessant, das Molène-Archipel und die Insel Sein), die Crozon-Halbinsel, die Aulne Maritime und die Monts d’Arrée-Berge. Von Menez-Hom aus eröffnet sich ein kompletter Panoramablick über den Park! Die Halbinsel ziseliert Felsen in die Meeresgrotten von Morgat und die Klippen des Cap de la Chèvre. Eine hübsche Blume, die sogenannte Crozonnaise, setzt blaue Farbtupfer in das Heideland. Ganz oben von den rauen Felsklippen aus eröffnet sich ein herrlicher Blick über die Landschaft. Der beste Weg, die Geheimnisse des Parks zu entdecken, steht sicherlich den Wanderern offen.

Meerespark Iroise

Der an der Spitze des Finistère gelegene Meerespark Iroise, und erster seiner Art in Frankreich, erstreckt sich zwischen den Inseln Sein und Ouessant, vom oberen Ende des Wattenmeers bis hin zu den Grenzen der territorialen Gewässer. Dieser geschützte Meeresbereich mit einer Fläche von 3.500 km² birgt das größte Algenfeld Europas (mehr als 300 registrierte Arten), über 120 Fischarten, ein Viertel der französischen Population von Meeressäugetieren (Delphin- und Robbenkolonien) und ist Schauplatz zahlreicher Aktivitäten von bedeutendem sozialem und wirtschaftlichem Charakter (professionelle und Freizeitfischerei, Algenernte, Freizeitschifffahrt und Wassersport, usw.). In seiner Eigenschaft als Meeresnaturpark schlägt Iroise eine Brücke zwischen der Erforschung und dem Schutz der marinen Landschaften und einer nachhaltigen Entwicklung der hiervon abhängigen Aktivitäten.

Naturreservate 

Die Naturreservate versuchen, durch eine harmonische Verwaltung der menschlichen Aktivitäten gefährdete, typische und bedrohte Tierarten beherbergende Milieus zu schützen.

Küstenkonservatorium

Das Küstenkonservatorium gewährleistet den endgültigen Schutz von natürlichen Gebieten und Landschaften an den Meerufern. Nach dem Erwerb eines sensiblen oder gefährdeten Gebiets bemüht sich das Konservatorium um seine Sanierung und Flurbereinigung im Hinblick auf einen nachhaltigen Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung. Im Juli 2009 erstreckte sich das vom Küstenkonservatorium geschützte Gebiet über eine Uferfläche von 1.000 Kilometern an 600 Naturschauplätzen. 

Natura 2000

Mit der Bildung des Natura 2000 Netzwerks startete Europa ein ehrgeiziges Netzwerk ökologischer Standorte, deren zwei Ziele in der Wahrung der biologischen Vielfalt und der Inwertsetzung der Naturschätze unserer unterschiedlichen Gebiete bestehen. Natura 2000 Standorte gibt es in ganz Europa. Auf diese Weise soll eine kohärente Strategie des Artenschutzes und des Schutzes natürlicher Lebensräume gewährleistet werden.

  • Weitere Informationen zum Netzwerk Natura 2000 (englisch)

Gütesiegel Grand Site de France

Das Gütesiegel Grand Site de France gewährleistet, dass ein Standort geschützt und nach den Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung verwaltet wird. Auf diese Weise sollen die Natur und die charakteristischen Eigenschaften der Orte geschützt werden, die Gastfreundschaft gegenüber Besuchern gewahrt und die Anwohner und Partner in das Leben des als Grand Site ausgezeichneten Standorts einbezogen werden. Das Netzwerk zählt 35 bemerkenswerte Standorte, von denen sich vier in der Bretagne befinden:

• Die Kaps Erquy-Fréhel

• Die Meeresabtei Beauport

• Die Landspitze Pointe du Raz

• Das Dünenmassiv Gâvres Quiberon (und http://www.site-gavres-quiberon.fr/ (französisch))